Das Lederlexikon von A-Z
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| Rahmenleder – Gegerbte Flanken oder Hälse von Großviehhäuten, die nach Gerbung und Qualität für die Herstellung von Rahmen für Schuhwerk geeignet sind. In Deutschland vor allem auch aus Kernstücken und Hälsen hergestellt, überwiegend vegetabilisch, manchmal auch semichrom gegerbt. |
| Rauhleder – Ein allgemeiner Begriff für Leder, dessen Oberfläche zur Erzielung einer feinen, samtähnlichen Oberfläche entsprechend zugerichtet wurde. Die verschiedenen Rauhlederbegriffe werden eingeteilt in:
1. Narbenseitig bearbeitetes Leder a) Narben geschliffen: Mocha, Nubuk, Velvet b) Narben entfernt: Sämischleder (Chamoisleder), Waschleder, Wildleder 2. Fleischseitig bearbeitetes Leder: Hunting, Huntingcalf, Ziegenvelours, Mohair-Velours, Samtleder, Schaffellvelours, Plüschleder, Suéde 3. Narben- oder fleischseitig bearbeitetes Leder: Schweinsvelours, Wildleder 4. Spaltrauhleder: Rind- und Kalbvelour |
| Rehleder – siehe Sämischleder |
| Rindbox – Im engeren Sinne Bezeichnung für ein vollnarbiges chromgegerbtes Rindleder, glatt oder gekrispelt. Im weiteren Sinne auch angewandt für vollnarbige oder geschliffene, glatte oder genarbte Rindleder, im allgemeinen chromgegerbt oder kombiniert gegerbt. |
| Rindhaut – Die Haut eines ausgewachsenen Tieres der Rinderrasse. |
| Rindleder – In Deutschland Sammelbegriff für alle aus Häuten der Rinderrasse hergestellten Lederarten. |
| Rohhaut – Die vor der Gerbung konservierte Rindhaut, die von Haaren und Fleischbehang befreit ist. Im grünen Zustand |
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